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Artega

Von 2007 bis 2012 entwickelte und produzierte die Firma Artega als Ableger der ebenfalls aus Delbrück stammenden Paragon AG  in Delbrück Sportwagen. Ab 2009 wurden die ersten Kundenfahrzeuge ausgeliefert.

Der Artega GT war der erste eigenständig entwickelte Sportwagen der Marke. 2008 erfolgte der Start der Serienfertigung und 2009 konnten die ersten Exemplare ausgeliefert wurden. Insgesamt entstanden bei Artega 153 Fahrzeuge dieses Typs. Trotz toller Optik und viel VW-Technik fuhr der Artega GT nicht so richtig rund und die Firma geriet bereits 2009 in ernste finanzielle Schwierigkeiten. Daraufhin stieg ein mexikanischer Bierbrauer in die Firma ein, was aber den Konkurs nur aufschieben konnte.

Auf der IAA 2011 stellte die Firma ihren Artega SE vor, der in Zusammenarbeit mit  der Fraunhofer-Gesellschaft unter Projektleitung des Fraunhofer IFAM Bremen entwickelt worden war. Es handelte sich dabei um ein Elektrofahrzeug-Prototyp.

2012 musste Artega Konkurs anmelden. 

Ab 2015 erfolgte ein Neustart mit neuen Investoren und neuem Führungspersonal. Klaus Dieter Frers ist sowohl Gründer, als auch Inhaber und Geschäftsführer der neuen Artega GmbH. Im gleichen Jahr stellte Artega eine Weiterentwicklung des GT unter der Bezeichnung Artega Scalo vor, der jedoch elektrisch angetrieben war. Ebenfalls 2015 wurde der elektrisch angetriebene Zweisitzer Artega Karo präsentiert.  2017 stellte man gemeinsam mit Touring Superleggera, Mailand, den Elektro-Supersportwagen Artega Scalo Superelletra vor. 2018 wurde der italienische Elektroautohersteller Tazzari aus Imola übernommen.

Bei der geplanten Serienfertigung des Artega Karo gab es jedoch erhebliche Probleme, da dieser dem Microlino der Züricher Firma Micro, die ebenfalls bei Artega gefertigt werden sollte zu ähnlich sah. Es stehen Plagiatsvorwürfe im Raum, dabei sind beide Fahrzeuge stilistisch eng an der BMW Isetta orientiert. Inzwischen wurden die Rechte an dem Artega Karo an die Firma Electric Brands verkauft und sollen dort unter dem neuen Namen Evetta produziert und vertrieben werden.

Bisher hat der Neustart also noch nicht zu einer erneuten Serienproduktion geführt.

In Ermanglung der Rechte an einem Originalfoto, hier ein H0-Modell des Artega GTs

Logo der neuen Artega GmbH