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C. Benz & Söhne

Die Firma C. Benz & Söhne wurde 1906 von Carl Benz und seinem Sohn Eugen Benz in Ladenburg  gegründet, nachdem sich Carl bereits 1903 mit der Geschäftsleitung des von ihm gegründeten Mannheimer Automobilherstellers Benz & Cie. überworfen hatte und aus dem Unternehmen ausschied. In Ladenburg wollte er mit seinen Söhnen (Richard Benz wurde 1908 Miteigentümer) in seinem neuen Unternehmen  eigene Ideen verwirklichen. 

Der C. Benz & S. 10/18 PS war der erste Wagen der neuen Marke. Mit ihm nahm das Unternehmen erfolgreich an der Prinz-Heinrich-Fahrt 1909 teil. Der 90 km/h schnelle Wagen ging ab 1909 als Serie B in die Serienproduktion. Es folgten stärkere Serien von C bis K, die später sogar für 42 PS gut waren. Der 10/18 PS wurde in verbesserter Auflage bis 1914 gebaut.

Ab 1913 versuchte man sich an der  Konstruktion eines Henriot-Schiebermotores, bei dem die Ventile durch Walzenschieber ersetzt werden. Der Motor wurde aber nie zur Serienreife weiterentwickelt und Benz & Söhne verbauten weiterhin ausschließlich Vierzylinder-Reihenmotoren von 2600ccm bis 3600ccm Hubraum und einer Leistung von 18 bis 42 PS.

Nachdem Carl Benz 1912 aus dem Unternehmen ausstieg, weil er einen Aufsichtsratsposten in seinem alten Unternehmen angeboten bekommen hatte, wurden von den Söhnen die Modelle L 14/42 PS,  A 8/20 PS bzw. 8/25 PS auf den Markt gebracht. Die Serie M 10/30 PS war das letzte Modell, das in Ladenburg erschien, bevor die Produktion der PKWs 1923/24 wegen mangelnder Nachfrage eingestellt werden musste.

Das Automuseum Dr. Carl Benz, das sich heute in den historischen Werkshallen in Ladenburg befindet, zeigt heute noch eine große Zahl unterschiedlicher Fahrzeuge der Marke.

C. Benz & Söhne von 1924
Quelle: Wikipedia