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Fiberfab

Jörgfrieder Kuhnle arbeitete zu Beginn der 60'er-Jahre bei der Fiberfab Inc. in Santa Clara (USA). Als er 1966 zurück nach Deutschland kam gründete er die Fiberfab-Karosserie GmbH und begann bald darauf in Ditzingen Automobile zu produzieren. 

  • Unter dem Markennamen Fiberfab produzierte er, wie die US-Firma zunächst Kitcars nach deren Lizenz. Die engen Beziehungen zu der US-Firma wurden im Laufe der Jahre aber immer schwächer und schließlich ganz gelöst. 1972 zog das Unternehmen nach Auenstein um. 
  • Die Kit Cars waren mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt und zu Anfang nur auf VW Fahrgestellen aufgebaut. Zunächst wurden Coupés  angeboten. 1966 erschien der Fiberfab Aztec GT, 1967 der Fiberfab Bonanza GT und 1968 der Fiberfab Bonito. Der Bonito verkaufte sich besonders gut und insgesamt wurden mehr als tausend Exemplare dieses Typs verkauft.
  • 1979 wurde die Produktion eingestellt, weil die Sicherheitsauflagen des deutschen TÜV immer umfangreicher und teurer zu realisieren waren.
  • Von 1975 bis 1982 baute Fiberfab mit einem Freizeitmobil nach Art des Citroën Mehari ein neues Fahrzeug, den Fiberfab Sherpa. Das offene Fahrzeug verwendete das Fahrgestell des Citroën 2CV, bot Platz für vier Personen und war auch mit einem Hardtop lieferbar. Vom Sherpa sind nur noch wenige Exemplare erhalten geblieben. Fiberfab Kitcars werden aber immer wieder in der Szene angeboten.

  • Die Firma Fiberfab fertigt heute nur noch Formteile für Omnibusse und Rennsport, aber keine Fahrzeuge mehr.


Fiberfab Bonito mit Käfertechnik
Quelle: Wikipedia