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Kämper

Die Heinrich Kämper Motorenfabrik war ein Berliner Unternehmen, das in erster Linie Motoren herstellte, kurzzeitig aber auch ein eigene Automobile auf den Markt brachte. Es wurde 1901 vom Maschinenbauingenieur Heinrich Kämper gegründet, der 1903 Ein- und Zweizylindermotoren für Automobile und Boote auf der Deutschen Automobilausstellung in Berlin präsentierte.  

1905 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautete Kämper. Das einzige PKW-Modell im Angebot der Firma Kämper war mit einem Vierzylindermotor mit 8 PS Leistung ausgerüstet und wurde meist als Kraftdroschke verkauft. 

Schon 1906 endete die Automobilproduktion wieder. Ab 1920 beschäftigte sich Kämper erfolgreich mit der Entwicklung von Dieselmotoren, die insbesondere in LKW, Omnibussen, Schleppern, Kleinlokomotiven und Baggern Verwendung fanden.Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Unternehmen in den Duisburger Demag-Konzern eingegliedert. Nach dem Krieg versuchte Kämper einen von ihm entwickelten Raupenschlepper auf den Markt zu bringen, der aber nie zur Serienproduktion kam. Das Unternehmen existierte als Motorenhersteller noch bis etwa 1955.