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Keinath

In Reutlingen residierte von 1993 bis 2003 die kleine Sportwagenschmiede Keinath. Unter der Leitung von Horst Keinath , der zuvor an einem Opel Autohaus in Dettingen an der Erms beteiligt war, stellte die Firma in Reutlingen Sportwagen her.

Horst Keinath entwickelte seinen Sportwagen nach dem Muster des Opel GT. Dabei verbreiterte er einen originalen Opel um 20 cm, um ihn als Coupé auf den Markt zu bringen. Im Laufe der Entwicklungsarbeit wurde daraus aber ein Cabriolet mit voll versenkbarem Hardtop, der Keinath GT/R. Er sah logischer Weise dem Opel GT sehr ähnlich und hatte auch Opel-Technik unter der GFK-Karosserie verbaut.Ein Opel-V6-Motor sorgte für Vortrieb und ein Opel-Fahrwerk sorgte dafür, dass die Kraft auch sicher auf die Straße kam. Bis zu 240 km/h sollen erreicht worden sein. Von 1997 bis 2000 wurden rund 20 Fahrzeuge von diesem Typ gebaut. 

2000 erschien das zweite Modell, der Keinath GT/C. Für den Nachfolger wurde von der Edag Engineering + Design AG für Keinath eine neue Karosserie entworfen und entwickelt. Auch der Nachfolger ist auf einem  Stahlrahmen aufgebaut und wird von einem Opel-V6-Motor angetrieben, der nunmehr aus 32000ccm 218 PS mobilisierte. Damit erreichte der Keinath eine Höchstgeschwindigkeit von248 km/h. Der Verkaufspreis betrug bei Einführung 179.300,- DM. Damit war er nahezu unverkäuflich und es entstanden nur zwei Fahrzeuge. Heute sind beide Eigentum der Firma Edag.

Markenemblem der Firma Edag, die für Keinath den GT/C entwarf
Keinath GT/R
Quelle: Wikipedia