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Schütte-Lanz

Schütte-Lanz ist eigentlich für andere Betätigungsfelder als den Automobilbau bekannt. Ursprünglich baute man Luftschiffe, die denen des Grafen Zeppelin in vielen Bereichen überlegen waren, aber trotzdem nie deren Popularität erreichten. Später kamen Flugzeuge hinzu. Insgesamt wurden bei Schütte-Lanz drei Luftschiffe und über 500 Flugzeuge unterschiedlicher Typen gebaut. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges verbot der Versailler Vertrag den Deutschen den Bau von Luftschiffen und Flugzeugen, was einem radikalen Produktionsstop gleichkam. Schütte-Lanz wich daher, wie andere Hersteller auch, auf neue Geschäftsfelder aus. So wurden von 1920 bis 1924 in Zeesen Karosserien für Automobile unter dem Namen S.L. gefertigt. 

Von da an war der Weg bis zur eigenen Automobilroduktion von  Schütte-Lanz-Werke AG in Zeesen nicht mehr weit. Der Schüüte-Lanz 4/14-PS, wurde als Personenwagen von 1922 bis 1924 gebaut und unter dem Namen Schütte-Lanz vermarktet. 

Seine Produktion erreichte aber keine großen Stückzahlen, denn die wirtschaftliche Lage in Deutschland war durch Weltwirtschaftskrise und Hyperinflation katastrophal. So stellte man bei Schütte und Lanz die Automobilproduktion wieder ein.