Spargelfahrt nach Brome

Spargelfahrt 2019 nach Brome

Wir trafen uns um kurz vor 9.00Uhr im „Olen Drallen Hoff“ in Lachendorf zur Abfahrt und verließen Lachendorf in Richtung Ahnsbeck.  Dann fuhren wir  nach Helmerkamp und bogen hier rechts nach Neuhaus, Nienhof ab und fuhren weiter bis Müden. Hier ging es geradeaus über Dieckhorst, Gerstenbüttel und Ettenbüttel nach Leiferde. In Leiferde hielten wir uns links und fuhren nach Ribbesbüttel, wo wir rechts abbogen und Röttgesbüttel erreichten. In Röttgesbüttel mussten wir auf der B4 ein kurzes Stück  rechts in südliche Richtung fahren, um dann wieder links nach Gravenhorst abbiegen zu können. Von da ging es über Ohnhorst und hier links ab nach Wasbüttel. In Wasbüttel bogen wir rechts nach Martinsbüttel ab und fuhren Richtung Allerbüttel.  Bevor wir Allerbüttel erreichten, bogen wir aber rechts nach Edesbüttel ab und erreichten so nach einem weiteren Abzweig nach links  Allenbüttel. So erreichten wir die Außenbezirke von Wolfsburg. Über die Braunschweiger Straße und Siemensstraße erreichten wir den Berliner Ring, wo wir rechts in die Dieselstraße abbogen und das VW-Museum auf der linken Seite fanden. Hier stellten wir die Autos ab.  

Der glücklichen Planung war es zu verdanken, dass zur Zeit unseres Besuches eine kleine Veranstaltung in den Räumen des Museums stattfand. Eine Band spielte Musik aus den 70'er Jahren. Da diese Veranstaltung als Werbung für das Museum kostenlos zu besuchen war, mussten auch wir keinen Eintritt bezahlen. Für den Besuch haben wir ca. 1 Std. benötigt. Obwohl viele unserer Fahrtenteilnehmer das Museum bereits in früherer Zeit besucht hatten, erwies es sich auch für sie als ausgesprochen interessant, da in den letzten Jahren doch ein reger Austausch der Exponate erfolgt ist.

So befinden sich zahlreiche Prototypen von VW Entwicklungen im Museum, die es nie bis zur Serienreife geschafft haben. Die Liste der hier ausgestellten Entwicklungsstudien reicht vom EA 47-12 über EA 128 und EA 142 bis zum EA 272, dem Passat Vorläufer. Auch die verschiedenen Aufbauvarianten, die noch zur Blütezeit der Karossiers auf der Plattform des Käfers entstanden, sind hier vom Rometsch Lawrence über den Aigle Ghia bis zum Dannhauer & Stauss gut vertreten. Neben diesen, die Geschichte von VW nachzeichnenden Exponaten sind aber auch moderne Fahrzeuge vertreten, wie das 3-Liter-Auto oder  der VW XL1, der immerhin in einer Stückzahl von 200 Exemplaren produziert und für einen Preis v 11100,- € verkauft wurde. Auch wenn der Wagen auf 100 km nur 0,7l Diesel verbraucht, ist die Frage, wann sich diese Investition für die Erwerber wirklich rechnet.

Nach dem Besuch des Museums ging es weiter nach Parsau, wo wir in der Gaststätte "Unter den Eichen" unser Mittagessen zu uns nahmen. Hier erwartete uns "Spargel satt" und für die Nicht-Spargelesser eine entsprechende Gemüseplatte. Nachdem wir uns so gestärkt hatten, mussten wir allerdings die Cabrioverdecke schließen, denn, entgegen allen Wetterprognosen, fing es an zu regnen. So mussten wir im Regen weiter nach Brome fahren, wo der Regen leider nicht nachließ, sondern im Gegenteil erst richtig anfing.

Die Burg wurde erstmals urkundlich im Erbschaftsvertrag Heinrichs des Löwen im Jahre 1203 erwähnt. Die Burg war eine von über 70 Grenzfesten im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Ihre Aufgabe war der Schutz gegen die benachbarten Machtbereiche des Kurfürstentums Brandenburg und des Erzbistums Magdeburg. 1219 wurde die Burg bei einem Konflikt zwischen den Welfen und dem Erzbischof von Magdeburg zerstört. 1292 fiel Brome an der Markgrafen von Brandenburg, kam aber wegen dessen Kinderlosigkeit wieder an den welfischen Zweig zurück. Um 1300 kam es zu einer weiteren Zerstörung der Burg. 1360 verpfändete deren Herrscher, Herzog Magnus von Braunschweig Burg und Ort an die von Bartensleben. 1492 übernahm Fritz von der Schulenburg die Herrschaft. 2001 erwarb der Flecken Brome die Burg von der Familie von der Schulenburg.

Wir konnten wir die Burg wegen des Regens leider nur innen besichtigen und die nette Umgebung sowie der schöne Bauerngarten fielen dem Wetter zum Opfer. Trotzdem erreichten wir durchnässt wieder die Autos und fuhren weiter. Dazu ging es die B248 zurück und weiter nach Ehra-Lessien. Hier bogen wir rechts ab in Richtung Gifhorn, bis wir auf die B188 trafen. Dieser folgten wir an Gifhorn vorbei bis nach Meinersen.  Inzwischen hatte sich der Regen wieder verzogen. In Meinersen, Schleusenweg 1 gibt es ein kleines Antiquitätencafé, wo wir noch eine Rast einlegten. Bei leckerem selbstgebackenem Kuchen und entsprechenden Torten ließen wir uns in gemütlicher herzlicher Atmosphäre (selbst auf der Tageskarte des Cafés wurden wir willkommen geheißen) noch einmal die gewonnenen Eindrücke revue passieren.

Museumsnachlese

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