unsere Fahrten:

Seit vielen Jahren veranstalten wir regelmäßig Oldtimerausfahrten, zu denen auch andere Clubs oder nicht organisierte Oldtimerfans herzlich eingeladen sind.

Diese Rallyeschilder von vergangenen Fahrten sollen einen Beleg dafür darstellen, wo wir unserem Hobby überall nachgegangen sind und nachgehen,

Hier sollen die letzten Fahrten jeweils vorgestellt werden.

Veröffentlicht wird hier ein Kurzbericht, der mit Fotos angereichert ist. Weitere Kurzberichte sind auch auf unserer Stammtischseite verlinkt.

Unter dem Button "Archiv" sind auch die "Roadbooks" länger zurückliegender Fahrten mit entsprechenden Fotos anzusehen.

Spargelfahrt 2019 nach Brome

Wir trafen uns um kurz vor 9.00Uhr im „Olen Drallen Hoff“ in Lachendorf zur Abfahrt und verließen Lachendorf in Richtung Ahnsbeck.  Dann fuhren wir  nach Helmerkamp und bogen hier rechts nach Neuhaus, Nienhof ab und fuhren weiter bis Müden. Hier ging es geradeaus über Dieckhorst, Gerstenbüttel und Ettenbüttel nach Leiferde. In Leiferde hielten wir uns links und fuhren nach Ribbesbüttel, wo wir rechts abbogen und Röttgesbüttel erreichten. In Röttgesbüttel mussten wir auf der B4 ein kurzes Stück  rechts in südliche Richtung fahren, um dann wieder links nach Gravenhorst abbiegen zu können. Von da ging es über Ohnhorst und hier links ab nach Wasbüttel. In Wasbüttel bogen wir rechts nach Martinsbüttel ab und fuhren Richtung Allerbüttel.  Bevor wir Allerbüttel erreichten, bogen wir aber rechts nach Edesbüttel ab und erreichten so nach einem weiteren Abzweig nach links  Allenbüttel. So erreichten wir die Außenbezirke von Wolfsburg. Über die Braunschweiger Straße und Siemensstraße erreichten wir den Berliner Ring, wo wir rechts in die Dieselstraße abbogen und das VW-Museum auf der linken Seite fanden. Hier stellten wir die Autos ab.  

Der glücklichen Planung war es zu verdanken, dass zur Zeit unseres Besuches eine kleine Veranstaltung in den Räumen des Museums stattfand. Eine Band spielte Musik aus den 70'er Jahren. Da diese Veranstaltung als Werbung für das Museum kostenlos zu besuchen war, mussten auch wir keinen Eintritt bezahlen. Für den Besuch haben wir ca. 1 Std. benötigt. Obwohl viele unserer Fahrtenteilnehmer das Museum bereits in früherer Zeit besucht hatten, erwies es sich auch für sie als ausgesprochen interessant, da in den letzten Jahren doch ein reger Austausch der Exponate erfolgt ist.

So befinden sich zahlreiche Prototypen von VW Entwicklungen im Museum, die es nie bis zur Serienreife geschafft haben. Die Liste der hier ausgestellten Entwicklungsstudien reicht vom EA 47-12 über EA 128 und EA 142 bis zum EA 272, dem Passat Vorläufer. Auch die verschiedenen Aufbauvarianten, die noch zur Blütezeit der Karossiers auf der Plattform des Käfers entstanden, sind hier vom Rometsch Lawrence über den Aigle Ghia bis zum Dannhauer & Stauss gut vertreten. Neben diesen, die Geschichte von VW nachzeichnenden Exponaten sind aber auch moderne Fahrzeuge vertreten, wie das 3-Liter-Auto oder  der VW XL1, der immerhin in einer Stückzahl von 200 Exemplaren produziert und für einen Preis v 11100,- € verkauft wurde. Auch wenn der Wagen auf 100 km nur 0,7l Diesel verbraucht, ist die Frage, wann sich diese Investition für die Erwerber wirklich rechnet.

Nach dem Besuch des Museums ging es weiter nach Parsau, wo wir in der Gaststätte "Unter den Eichen" unser Mittagessen zu uns nahmen. Hier erwartete uns "Spargel satt" und für die Nicht-Spargelesser eine entsprechende Gemüseplatte. Nachdem wir uns so gestärkt hatten, mussten wir allerdings die Cabrioverdecke schließen, denn, entgegen allen Wetterprognosen, fing es an zu regnen. So mussten wir im Regen weiter nach Brome fahren, wo der Regen leider nicht nachließ, sondern im Gegenteil erst richtig anfing.

Die Burg wurde erstmals urkundlich im Erbschaftsvertrag Heinrichs des Löwen im Jahre 1203 erwähnt. Die Burg war eine von über 70 Grenzfesten im Herzogtum Braunschweig-Lüneburg. Ihre Aufgabe war der Schutz gegen die benachbarten Machtbereiche des Kurfürstentums Brandenburg und des Erzbistums Magdeburg. 1219 wurde die Burg bei einem Konflikt zwischen den Welfen und dem Erzbischof von Magdeburg zerstört. 1292 fiel Brome an der Markgrafen von Brandenburg, kam aber wegen dessen Kinderlosigkeit wieder an den welfischen Zweig zurück. Um 1300 kam es zu einer weiteren Zerstörung der Burg. 1360 verpfändete deren Herrscher, Herzog Magnus von Braunschweig Burg und Ort an die von Bartensleben. 1492 übernahm Fritz von der Schulenburg die Herrschaft. 2001 erwarb der Flecken Brome die Burg von der Familie von der Schulenburg.

Wir konnten wir die Burg wegen des Regens leider nur innen besichtigen und die nette Umgebung sowie der schöne Bauerngarten fielen dem Wetter zum Opfer. Trotzdem erreichten wir durchnässt wieder die Autos und fuhren weiter. Dazu ging es die B248 zurück und weiter nach Ehra-Lessien. Hier bogen wir rechts ab in Richtung Gifhorn, bis wir auf die B188 trafen. Dieser folgten wir an Gifhorn vorbei bis nach Meinersen.  Inzwischen hatte sich der Regen wieder verzogen. In Meinersen, Schleusenweg 1 gibt es ein kleines Antiquitätencafé, wo wir noch eine Rast einlegten. Bei leckerem selbstgebackenem Kuchen und entsprechenden Torten ließen wir uns in gemütlicher herzlicher Atmosphäre (selbst auf der Tageskarte des Cafés wurden wir willkommen geheißen) noch einmal die gewonnenen Eindrücke revue passieren.

Bei der Abfahrt ...
… auf dem "Olen Drallen Hoff".
unterwegs
Ankunft am VW-Museum
Mittagsrast "Unter den Eichen"
Burg Brome
 
Küche auf Burg Brome

Museumsnachlese

VW EA 47-12 Bj. 55                umdrehen
Dannhauer & Stauss VW Cabriolet
VW XL1
VW EA 128 Bj. 63                   umdrehen
Ghia-Aigle VW Coupé Bj. 57
VW CC1 Bj. 98
VW EA 142 Bj. 66                   umdrehen
Rometsch Lawrence Coupé Bj. 57
VW 3-Liter-Auto

Sommerfahrt nach Leipzig

vom 06.07. bis 09.07.2019

 

Samstag, den 06.07.2029

Wir trafen uns am 06.07.2019 um 8.30Uhr am Schulzentrum Burgstraße in Celle. Als alle versammelt waren, ging die Fahrt auf die B 214, die wir bis Watenbüttel befuhren. Hinter Watenbüttel fuhren wir auf den Braunschweiger Ring (A392) Dann bogen wir links in die Ebertallee und fuhren bis nach Sickte, Evessen und Schöppenstedt. In Schöppenstedt trafen wir auf die B82, der wir nach links in Richtung Schöningen folgten. Kurz vor Schöningen bogen wir aber rechts in Richtung Hötensleben ab. Vorbei am alten Tagebau ging es bis zur ehemaligen Grenze. Hier ist das Grenzdenkmal Hötensleben unser erster Anlaufpunkt. Wir besichtigten die verbliebenen Grenzanlagen und machten hier ein Picknick.

Nach dem Picknick machten wir uns wieder gut gestärkt auf den weiteren Weg nach Leipzig. In Hötensleben bogen wir rechts in die Poststraße  in Richtung Halberstadt ab. Die L104 führte uns direkt auf die B245, der wir rechts abbiegend in Richtung Halberstadt folgten. Die Bundesstraße führte uns über Hamersleben und Neuwegersleben nach Schwanebeck. Hier verließen wir die B245 um in Richtung Nienhagen und Kloster Gröningen zu fahren. Bevor wir Kloster Gröningen erreichten stießen wir auf die B81, der wir nach links folgten, um an Gröningen vorbei und um Kröppenstedt herum nach Engeln zu gelangen. Unmittelbar vor dem Ort trafen wir auf die B180, der wir nach rechts folgten, ehe wir hinter Schneidlingen links ab nach Groß Börnicke, Gänsefurth und Heklingen fuhren. Hier bogen wir links Richtung Staßfurt ab und fuhren über Neugattersleben auf Bernburg zu. Vor Bernburg bogen wir links auf die A14 ab, der wir Richtung Leipzig folgten. Bei Halle/Peißen bogen wir ab und führen bis nach Delitzsch.  Wir fuhren dazu auf den Parkplatz am Schloss (Schlossstraße 29, 04509 Delitzsch) und stellten dort die Autos ab. Hier konnten wir das Barockschloss Delitsch und den kleinen Garten besichtigen. Das „Café BlumenKunst“ hatte leider Betriebsferien, so mussten wir andere Cafés in der Stadt aufsuchen. Hier gab es leckere Kuchen und gutes Eis. Nach einer vorher verabredeten Zeit traffen wir und wieder bei den Autos und nahmen den Rest der Tagesetappe unter die Räder. Kurz vor Seehausen bogen wir links auf die B2 ab. Dieser folgten wir nur für ca. 400m, um erneut nach rechts abzubiegen. An der nächsten Kreuzung fuhren wir links Richtung Göbschelwitz, bogen aber am Ortseingang die die erste Straße (Töpferweg) recht ab. Dieser Straße weiter folgend fanden wir nach einem knappen Kilometer auf der linken Seite unser Hotel Residenz Leipzig (Residenzstraße 43, 04356 Leipzig, Tel.:034298450). Hier checkten wir ein und ruhen bis zum Abendessen ein wenig aus.

Der Abend verlief bei einem Grillbuffet begleitet durch einen Akkordeonspieler sehr gesellig.

 

Sonntag, den 07.07.2019

Jetzt stand Leipzig auf dem Programm. Nach einem reichhaltigen Frühstück führen wir gegen 8.30Uhr nach Leipzig rein. Da Parken in der Innenstadt sehr teuer und problematisch ist, fuhren wir zum Parkhaus: Hbf. Promenaden West. Hier kostet das Tagesparkticket nur 5,-€ und wir liefen von da aus Richtung Innenstadt. Hier trennten wir uns und anhand der hier gemachten Vorschläge und mit Hilfe eines Stadtplanes suchten sich die Fahrtteilnehmer ihr touristisches Ziel für die Innenstadt selbst aus. Neben den hier erwähnten Highlights sind auch die alte Börse (leider nur von außen), das Gewandhaus oder das neue Rathaus sehenswert.

Altes Rathaus, Markt 1

Das in den Jahren 1556 und 1557 von Hieronymus Lotter errichtete Alte Rathaus zählt zu den herausragenden Beispielen deutscher Renaissance-Architektur. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es Sitz der Leipziger Stadtverwaltung. Seit 1909 ist das Gebäude die Heimat des Stadtgeschichtlichen Museums. Der Naschmarkt mit der Alten Handelsbörse befindet sich auf der Rückseite und ist mittels eines Durchgangs zu erreichen. In diesem Durchgang finden Sie auch den Eingang zum Museum. Das Rathaus beherbergt eine Vielzahl wertvoller Reliquien der Leipziger Musikgeschichte, die Sie bei einem Rundgang auf der Leipziger Notenspur ausfindig machen können.

Eintritt: Erwachsene: 6 € ermäßigt: 4 €

Mädler-Passage Leipzig, Grimmaische Straße 2-4

Das fünfstöckige Passagen-Messehaus wurde von 1912 bis 1914 nach Plänen des Architekten Theodor Kösser erbaut. Veranlasst hat den Bau der Lederfabrikant Anton Mädler. Dafür musste jedoch der geschichtsträchtige Auerbachs Hof weichen. Erhalten blieb hingegen das Gasthaus Auerbachs Keller, der als einer der Schauplätze in Goethes Drama "Faust" bekannt wurde.

In der Mädler-Passage wurde ursprünglich mit Porzellan, Keramik und Steingut gehandelt. Heute ist die 140 Meter lange, elegante Ladenstraße ein wahrer Touristenmagnet. Neben exklusiven Geschäften ist auch das Kabarett Sanftwut hier zu finden. Gemeinsam mit der Königshauspassage und der Messehofpassage bildet die Einkaufsmeile ein einzigartiges Passagensystem.

Thomaskirche, Thomaskirchhof 18

Im Jahr 1212 wurde die Thomaskirche als Klosterkirche erbaut. Damit blickt sie auf eine mehr als 800 Jahre lange Geschichte zurück. Sie war 27 Jahre lang die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, welcher von 1723 bis 1750 Thomaskantor in Leipzig war. In dieser Zeit leitete er den Thomanerchor, welcher bis heute internationalen Ruhm genießt.

Hier entstanden ein Großteil der Werke Bachs. Die Thomaskirche ist zudem die letzte Ruhestätte Bachs und gilt als bedeutendes Zentrum der klassischen Musik – weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Nikolaikirche, Nikolaikirchhof 3

Die spätgotische Nikolaikirche, deren Innenraum um 1790 klassizistisch umgestaltet wurde, ist eine der beiden erhaltenen Leipziger Kirchen, für deren Kirchenmusik Johann Sebastian Bach (1685 - 1750) verantwortlich war.

Hier begann Bach am 30. Mai 1723 sein Leipziger Amt mit einer Kantatenaufführung im Gottesdienst. Von alters her war die Kirchenmusik von St. Nikolai eng verbunden mit der Nachbarkirche St. Thomas. Obwohl die Nikolaikirche als die Hauptpfarrkirche Leipzigs galt, besaß sie zwar einen eigenen Organisten, aber keinen Kantor. Bach war als Thomaskantor und Leipzigs "Director musices" für die Kirchenmusik an beiden Hauptkirchen St. Nikolai und St. Thomas sowie an der Neuen Kirche St. Matthäi und der Peterskirche verantwortlich. Die meisten Kantatenaufführungen unter Bachs Leitung erlebte die Nikolaikirche. Auch Hauptwerke Bachs wurden hier uraufgeführt, u. a. die Johannespassion (1724) und das Weihnachtsoratorium (1734/35).

Durch die Friedensgebete, die auch heute noch jeden Montag 17 Uhr stattfinden, wurde die Nikolaikirche 1989 zum Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution und damit zu einem Wahrzeichen der deutschen Wiedervereinigung. Die Lichtinstallation "public light - öffentliches Licht" auf dem Nikolaikirchhof besteht aus 144 in das Bodenpflaster eingesetzten farbigen Glaswürfeln. Sie stellt eine Metapher für den aktiven Bürgerwillen in Leipzig dar und spiegelt den Prozess des situativen Aufflackerns politischen Bewusstseins wieder. Die vor der Kirche aufgestellte und mit Palmwedeln gekrönte Nikolaisäule soll mit ihrem klassizistischen Säulenmotiv aus dem Kircheninneren zusätzlich an jene Teilnehmer erinnern, die im Herbst ’89 in der überfüllten Nikolaikirche keinen Platz mehr fanden.

Grassi-Museum für Völkerkunde, Johannisplatz 5-11

Mit mehr als 200.000 Objekten besitzt das Grassimuseum eine der größten ethnografischen Sammlungen Deutschlands. Die exotischen, kostbaren und zum Teil weltweit einzigartigen Exponate zeigen die Kunst und Lebensformen nahezu aller Kulturen der Welt.

Neben dem Forschungsaspekt beinhaltet das Museum eine Bibliothek mit vielfältiger ethnischer Fachliteratur sowie eine Restaurierungswerkstatt zur Erhaltung der Museumsobjekte. Eintritt: Erwachsene: 8 € ermäßigt: 6 €,  ab 10 Personen 7 €

Einige Teilnehmer nahmen in der Stadt einen kleinen Imbiss zu sich oder suchten ein Café auf. Gegen 15.00Uhr verabredten wir uns wieder am Auto, um gemeinsam noch zwei Ziele in den Außenbezirken Leipzigs, die nicht fußläufig zu erreichen sind, aufzusuchen. Wir fuhren dann gemeinsam zum:

Völkerschlachtdenkmal, Straße des 18. Oktober 100

Das wohl bekannteste Leipziger Wahrzeichen erinnert an die historische Völkerschlacht gegen Napoleon im Herbst 1813. Nach 364 Stufen genießen wir auf der Aussichtsplattform einen phänomenalen Panoramablick über Leipzig und die Umgebung.

Das im Denkmalkomplex integrierte Museum FORUM 1813 bietet zudem spektakuläre Einblicke in die Ereignisse der Befreiungskriege und ihres Höhepunktes, der kriegsentscheidenden Völkerschlacht bei Leipzig.

Nach der Besichtigung trafen wir uns zur Weiterfahrt zum:

Rundling, Siegfriedplatz

BAUHAUS-Architektur: Nach dem Ersten Weltkrieg war die Wohnungslage in Leipzig kritisch – es fehlten 13.000 Wohnungen für 26.000 Wohnungssuchende. Diese neuen Anforderungen vereinte der Architekt Hubert Ritter in seiner kommunalen Rundbebauung in Lößnig, die von 1929 bis 1930 andauerte. Er orientierte sich an Bauten der Jungsteinzeit, die in Kreisstrukturen angeordnet waren. Der sogenannte „Rundling“ wurde im „Bauhausstil“ errichtet und war Ritters Vision von modernem Wohnen. Die Kreisstruktur bündelt das Siedlungsleben und unterstreicht den Gemeinschaftscharakter des Wohngebietes. Die kreuzartig die Ringe durchschneidenden Quartierstraßen sind Sichtachsen, Gliederungselemente und Zugänge zugleich.

Er nutzte die ansteigende Bodenformation für eine Ringbebauung und ließ den inneren Ring noch ein Stockwerk höher bauen. Insgesamt besteht der Rundling aus 24 Häusern und weist am äußeren Ring einen Durchmesser von 300 Metern auf. Die Abstände der Häuser im mittleren Ring sind größer gelassen worden, um Blickbeziehungen von allen Punkten herzustellen.

Der Rundling beherbergt 609 Wohnungen in unterschiedlichen Größen und Grundrissen. Jede einzelne davon ist so konzipiert, dass sie optimale Lichtverhältnisse gewährleisten kann. Großen Wert wurde auch auf die Grünanlagen um die Gebäude herum gelegt. Ursprünglich gab es sogar ein Planschbecken in der Mitte des Rundlings, heute sind dort Rosen angepflanzt.

Nach diesem ereignisreichen Tag ging es dann wieder zurück zum Hotel, wo wir bis zum Abendessen entspannten und uns anschließend noch auf ein Feierabendbier zusammensetzen.

 

Montag, der 08.07.2019

An diesem Tag wollten wir wieder ein paar Kilometer Landstraßen unter die Räder nehmen. Unser Rundkurs führte uns vom Hotel Richtung Osten. Am Ende der Siedlung bogen wir rechts in die Seegeritzer Straße nach Merkwitz, Seegeritz und Taucha ab. In Taucha sollten wir auf die B87 stoßen, der wir nach rechts nur ca. 200m folgen wollten, ehe wir sie wieder nach links in Richtung Borsdorf verlassen wollten. Leider machte uns eine Baumaßnahme in Taucha einen Strich durch die Rechnung und wir mussten ziemlich suchen, bis wir wieder die richtige Straße nach Borsdorf fanden und der Beschilderung nach Naunhof und Grimma folgen konnten. In Grimma fuhren wir in die Altstadt zum Marktplatz, wo wir die Autos kurz abstellten, um das Renaissance-Rathaus zu bewundern. Dann fuhren wir auch schon weiter die B 107 entlang nach Colditz, wo wir das Schloss (Colditz Schlossgasse 1), das ehemalige Gefangenenlager für Offiziere der Alliierten im 2. Weltkrieg, anschauten. In der Gruppe bezahlen wir ab 16 Personen 7,50 Euro pro Person. Der reduzierte Gruppentarif ist 5,50 Euro pro Person (Schüler, Studenten, Schwerbeschädigte). Nach der Besichtigung fuhren wir weiter . Wegen der Sperrung der Bundesstraße nach Rochlitz, mussten wir die Weiterfahrt nach Kriebstein ebenfalls abändern. So kamen wir von Norden nach Kriebstein und die Oldtimer konnten eine 25% ige Steigung an der Burg unter die Räder nehmen. Hier fuhren wir zum Parkplatz an der Burg und besichtigten die schönste Ritterburg Sachsens auf eigene Faust. Leider war eine Führung nicht möglich, da montags Ruhetag ist. Dann machten wir eine kleine (späte) Mittagsrast im Eiscafé Kriebstein.

Danach giht es zurück. Wir fuhren die Straße weiter nach Waldheim und von dort über Meinsga Richtung Dübeln. In Zierga bogen wir links ab und fuhren über Limmritz, Schweta, Technitz, Großweitzschen. Hinter Großweitzschen verließen wir die S34 rechts nach Zaschwitz und Bennewitz. Dieser S41 folgten wir weiter über Gaudlitz bis Mügeln. Hier fuhren wir geradeaus über Bernitz nach Wermsdorf. Hier konnte, wer noch Lust dazu hatte, einen kurzen Zwischenstopp am alten Jagdschloss Wermsdorf einlegen. Das alte Renaissanceschloss verlor seine Bedeutung durch den Bau von Schloss Augustusburg und dient heute der öffentlichen Verwaltung als Domizil und bietet zahlreiche Wohnungen für die Bürger der Gemeinde an.

Von hier aus ging es weiter über Sachsendorf, Streuben und Kühren, wo wir auf die B6 stießen, die uns links nach Wurzen führte. Weiter der B6 folgend fuhren wir über Bennewitz und Machern und bei der Ausfahrt Leipzig Ost auf die A14, der wir einen Kilometer folgten, um sie an der Ausfahrt Leipzig Nordost gleich wieder in Richtung Taucha zu verlassen. Die B87 führte uns in den Ort hinein, wo wir, nachdem die B87 an einer Kreuzung links abbiegt, gleich die nächste wieder links in die Graßdorfer Straße abbogen. Nun hatte sich unser Kreis geschlossen und wir fuhren den bekannten Weg von Taucha über Seegeritz und Merkwitz zu unserem Hotel.

 

Dienstag, der 09.07. 2019

Am letzten Tag stand noch einmal Leipzig auf dem Programm. Hierzu waren zwei alternative Programme vorgesehen. Zum einen bestand die Möglichkeit, gleich nach dem Frühstück und dem Räumen der Zimmer zum Leipziger Zoo (Pfaffendorfer Str. 29)  zu fahren, und dort einen Halbtag zu verbringen, ehe man sich auf den Heimweg macht. Der Zoo Leipzig ist ein 26 Hektar großer parkartig gestalteter Zoologischer Garten am Rosental, nordwestlich der Leipziger Innenstadt. Er zählt zu den artenreichsten Zoos in Europa. Seit 2000 wird der Zoo großflächig unter dem Projektnamen „Zoo der Zukunft“ umgebaut und erweitert. Am besten werden die Tickets online gebucht, denn sonst kann man unter Umständen lange anstehen. Sie kosten 21,- € pro Erwachsenen.

Zum anderen  konnte man auch noch zum Leipziger Stadthafen (Schreberstraße 20) fahren und dort eine Bootsfahrt buchen, um Leipzig aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Die Boote legen am Stadthafen ab, danach führt die Tour vorbei am imposanten Palmengartenwehr über die Weiße Elster in den Karl-Heine-Kanal. Dabei passieren sie unter anderem die Villen der Familien Klinger und Baedeker, das Bootshaus des geschichtsträchtigen SC DHfK Leipzig, eines der ältesten Versandhäuser Deutschlands (Mey & Edlich), die Buntgarnwerke als derzeit größtes Industriedenkmal Deutschlands und das Riverboat. Geschichten rund um die Stadt Leipzig und ihre Bewohner runden die Motorboot-Tour ab. Abfahrtszeiten für die öffentlichen Rundfahrten:

Montag bis Sonntag: 9.45 Uhr/ 10.00 Uhr/ 11.15 Uhr/ 11.30 Uhr/ 13:15 Uhr / 13.30 Uhr / 14.45 Uhr/ 15.00 Uhr/ 16.15 Uhr/ 16.30 Uhr / 17.45 Uhr/ 18.00 Uhr

Der Fahrpreis für die 70 minütige Motorbootfahrt „Klein Venedig“ beträgt pro Erwachsenem 13,- €.

Einige Teilnehmer wollten auch nicht mehr nach Leipzig reinfahren und führen gleich Richtung Heimat. Sie machten lieber auf dem Rückweg in Blankenburg Station, um zu sehen, wie weit die Reparaturarbeiten am alten Welfenschloss dort seit unserem letzten Besuch vorangeschritten sind.

Da die beiden Programmpunkte unterschiedlich lange dauern, wurde verabredet, sich anschließend in kleineren Gruppen nach Navi auf den Heimweg zu machen.

Der ehemalige Todesstreifen bei Hötensleben
Entladen der Picknickutensilien
Barocke Parkanlage mit Schloss Detitzsch
Einige Teilnehmerfahrzeuge in Detizsch
Strebewerk im Hbf Leipzig
Leipzigs modernes Zentrum
Leipziger Passage
Oper
Grassi Museum
Asiatische Marionetten im Grassi Museum für Völkerkunde
 
Völkerschlachtdenkmal
Die Teilnehmer am Rundling
Am Marktplatz von Grimma
Colditz mit Schloss im Hintergrund
Burg Kriebstein
Totenkopfäffchen im Gondwanaland im Zoo
Kleiner Panda im Zoo Leipzig
Kleiner Käfer vor dem Völkerschlachtsdenkmal

Schnauferlfahrt 2019

Die 2. Schnauferlfahrt des Oldtimerclubs Celle fand am Sonntag, den 06.10.2019 statt. Trotz einiger späten Absagen und ebenso späten Neuanmeldungen konnte die Fahrt bei ordentlichem Wetter durchgeführt werden und die Teilnehmer hatten ihren Spaß an den nicht allzu anstrengenden Aufgaben während der Fahrt. Zahlreiche Aufgaben unterschiedlichster Art waren in die Wegbeschreibung eingearbeitet und mussten während der Fahrt beantwortet werden. Für die richtigen Antworten gab es Pluspunkte zu gewinnen. Zwei kurze Sonderprüfungen, die die Geschicklichkeit der Piloten in ihren Oldtimern abriefen, brachten dann Minuspunkte für die Teams und wirbelten die Rangfolge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal kräftig durcheinander.

Hier die Route und die Aufgabenstellug:

vor dem Start
unterwegs
Stau am Afrikamuseum Sülze
bei den Sonderprüfungen
am Treffpunkt
unterwegs
bei der Mittagsrast

Bei den Sonderprüfungen mussten folgende Aufgaben gelöst werden.

SP 1:   

Der Fahrer sollte sein Fahrzeug so dicht an ein flexibles Stoppschild heranfahren, wie möglich, ohne es zu berühren. 5cm waren dabei als Abweichung strafpunktfrei für jede weitere 5 Cm gab es einen Minuspunkt.

SP 2:

Der Fahrer sollte durch Rückwärtsfahren ein, über einen Umlenkpunkt an die Stoßstange gebundenes Modellfahrzeug möglichst genau 100cm nach vorne bewegen. Auch hier waren 5cm Toleranz angesagt. für jede weiteren 5cm gab es wieder 1 Minuspunkt.

Wer Lust hat nachzulesen, was nicht mehr aktuell ist, kann sich unser Archiv anschauen.